04. Was mein Vater mir fürs Leben mitgegeben hat

Shownotes

Wenn ich über Vertrauen spreche, spreche ich ganz oft über meinen Papa. Heute sitzt er mit mir am Tisch.

Mein Papa Rolf ist fast fünfzig Jahre mit meiner Mama verheiratet, tief gläubig, steht jede Nacht um eins auf, um für andere zu beten – und hat mich geprägt wie kaum ein anderer Mensch. Im Guten und im Schweren.

Ich spreche mit ihm über das Gottvertrauen, das er uns mitgegeben hat und das mich bis heute trägt. Über eine Kindheit in der Natur, mit Rosenkranz jeden Abend und einem Vater, der so liebevoll wie streng sein konnte. Darüber, warum ich als Teenager so heftig rebelliert habe. Über Liebe, die sich manchmal nicht sicher anfühlt. Und darüber, wie man sagen kann: Ich liebe dich – und trotzdem war nicht alles richtig.

Es wird tief, es wird laut, und ja: Es geht auch um einen Tannenbaum voller Penisse.

In dieser Folge:

  • Gottvertrauen und Urvertrauen: Was uns verbindet, auch wenn wir anders glauben
  • Aufwachsen in der Natur, ohne Handy, mit ADHS in der Familie
  • Strenge, Regeln und meine Rebellion
  • Wie Krieg und Trauma über Generationen weiterwirken
  • Familie, Werte und Respekt zwischen Mann und Frau
  • Warum Gefühle Ausdruck brauchen – und es bei uns deshalb auch mal knallt

Das sind unsere Erfahrungen und unsere Wahrheiten, nicht die einzig richtigen. Mein Papa und ich sind uns ja auch nicht immer einig.

Was hast du von deinen Eltern mitbekommen, das dich bis heute trägt – und was willst du bei deinen Kindern anders machen?

✏️ Erzähl's mir in den Kommentaren unter dieser Folge – ich lese alles und freue mich riesig auf dein Feedback.

deep as fuck. soft as hell. – jeden Mittwoch eine neue Folge. connection over perfection. 🙌

Transkript anzeigen

00:00:02: Wenn ich heute über Vertrauen spreche, dann spreche ich ganz oft über meinen Papa.

00:00:06: Guten Morgen.

00:00:08: Ich bin der Rolf.

00:00:37: Magst

00:00:38: du

00:00:41: dich mal kurz vorstellen, Papa?

00:00:43: Ja, ich heiße Rolf Wenzler, habe eine große Familie wie Jan-Kliss einig unserer Kinder und dann habt ihr sie in die mittelste.

00:00:50: Dann haben wir Rebecca, die älteste und Julian sechs Enkelkinder.

00:00:53: das siebte ist unterwegs.

00:00:55: Ich hab eine wunderbare Frau, bin fast fünfzig Jahre verheiratet, ich bin der glücklichste Mensch der Welt.

00:01:01: aber nur weil ich so ne tolle Familie habe

00:01:03: Das ist doch schön!

00:01:04: Das übernächst sich doch wahrscheinlich jeder dass er das irgendwann mal sagen kann, dass er glücklich ist.

00:01:10: Ja und da ist nicht nur so eine Floskel, es ist tatsächlich so... mich prägt natürlich auch mein Glaube.

00:01:16: Die hat auch meine Familie geprägt, die auch heute noch nicht ganz besonders.

00:01:20: aber ich habe jetzt keinen Tag wo ich zweifel oder will sagen dann du hast vieles haben, wer hab' ich auch im Leben falsch gemacht, der ist ganz glabber immer, ist wieder vorne gegangen.

00:01:31: Ich bin einfach ausgeglichen und glücklich hektisch, wir hatten auch dazu Aber ich will mich wohl

00:01:37: Wir sind halt alle so ADHS-ler.

00:01:40: Das ist auch interessant, weil wir das so miteinander erst richtig verstanden haben, dass da vielleicht etwas ist, wo wir ein bisschen anders ticken?

00:01:48: Ich hab das an meine Kinder weiterheben!

00:01:49: Ich habe das nicht mehr... ich bin ausgeglichen!

00:01:55: Das war der Tick, der hofst doch!

00:01:59: Ja genau also mein Papa hat jetzt schon ein bisschen was gesagt und Natürlich bringen einen die Eltern maßgeblich.

00:02:07: Im Positiven, bestimmt auch in negativen Dingen.

00:02:10: das tun wir ja alle.

00:02:12: und was aber bei uns wahnsinnig positiv war ist diese Art im Glauben aufzuwachsen.

00:02:19: Die hat uns durchaus sehr positiv geprägt.

00:02:23: Wann hast du denn so in diesen Glaubengefunden?

00:02:26: Das war ja nicht immer so oder?

00:02:28: Nee

00:02:30: man spricht ja so wenn ... an dem sich dem Glauben etwas näher, dann habe ich jetzt schon der herrliche Geist.

00:02:36: Er hat bei mir aber schon früh angefangen.

00:02:38: meine Mutter erzählt immer wenn ich mit meiner Oma und meiner Mutter auf den Friedhof war da stand ich schon auf den Treppenstufen und hab dann gerufen Meine lieben im Herrn, ich hatte also schon früh anfangen zu berätigen obwohl man seit Jahren nicht bewusst war.

00:02:52: Dann hatten wir eine lange Zeit.

00:02:54: Da kam ja die Schulzeit, Zahnkassenzeit bis zum achtzehnten Lebensjahr Und im Prinzip hatte das angefangen, wie Rebecca geboren wurde.

00:03:02: Vielleicht noch später ... Das hat ganz langsam angefangen und hat sich stetisch bis zum heutigen Tag immer weiterentwickelt.

00:03:09: Man ist in dem Thema reingekommen.

00:03:10: Ich hab auch nie ... Man hat sich schon mal gedacht gemacht, was gibt denn sonst noch?

00:03:15: Aber im Prinzip ist das beständigste, was ich jemals im Leben so ... Was sich so Pöpö aufgebaut hat.

00:03:22: Da gab's da ein Schlüsselmoment, wo du sagst, das war ... Der Moment.

00:03:26: Ich

00:03:26: hatte damals mal berufliche Probleme, ich hatte dann einen neuen Firmen angefangen und da ging es mir gar nicht gut.

00:03:32: Ich hätte so psychotraumatische Dinge ... ich hatte auch körperliche Probleme und dann spitze sich das irgendwann einmal zu.

00:03:41: Ich kam überhaupt nicht mehr klar damit um.

00:03:42: das jetzt mal ganz kurz.

00:03:44: die Schicht ist ein bisschen viel länger.

00:03:45: Ich wollte auf einmal nicht mehr dass das Klinik war enttäuscht von meinem damaligen Chef der delegierte alles.

00:03:52: Mir ging es dann auf einmal so schlecht.

00:03:54: Dann habe ich gesagt, lieber Gott, jetzt kümmerst du dich um diese Dinge?

00:03:58: Ich kann nicht mehr, mir war es so schlecht!

00:04:02: Ich konnte überhaupt nicht mal weitermachen.

00:04:04: und dann habe ich eben diesen Vertrauensvorschuss meinem Gott gegeben und habe gesagt, mach du mal!

00:04:09: Ich war so fertig, mach' du!

00:04:11: Ich gehe morgen zu meinem Chef hin, ich werde kündigen, du kümmern sich drum, du sorgst was Neues, hab das mit meiner Frau noch mit Brigitte noch gesprochen, ihr habt auch gesagt, da musst du wissen... Ja, ich sage mal so, mit was habe ich mich entschlossen.

00:04:22: Ich habe das abgegeben und gesagt, mach du voller Vertrauen.

00:04:25: Und ich war so überzeugt, dass was da kommt wusste ich nicht aber es wird etwas

00:04:28: kommen.".

00:04:29: Und dann bin ich zu meinem Chef gegangen und habe gesagt, ich war kurz vor dem Betriebsferien wir hatten eine Wiesenbaustelle.

00:04:36: die musste angegangen werden, ich habe gesagt ich hör auf sie suchen sich einen neuen.

00:04:40: wenns einen gefunden haben höre ich auf und ich suche mir auch in der neue Stelle.

00:04:43: wenn ich was gefunden habe ist das genauso.

00:04:45: ja das war ich glaube das waren ein Mittwoch.

00:04:48: Und dann habe ich gedacht, hier ist der Freitagsmal zum Arbeitsamt.

00:04:54: Da rief mich dann am Donnerstag, da kam ein Fahrer vorbei von meinem späteren Arbeitgeber, der sagte, er wollte mich erreichen und hat mich aber nicht bekommen.

00:05:02: Dann habe ich versucht diesen Verkaufsleiter von der Firma anzurufen, wo ich später angefangen habe.

00:05:07: Er sagte, wie ich ihm dann erreicht hatte, wenn es war, wir haben uns vor fünf Jahren mal kennengelernt Sie haben ihn umgebaut, da haben wir uns ein bisschen unterhalten.

00:05:15: Sie wollten mal Außenwien zu machen.

00:05:17: Ich habe da eine Stelle ... Da haben sich dreißig Leute beworben und dann ist mir dann der Mithor eingefallen.

00:05:21: Gott sei Dank Wenzler hat anrufen kann man so nennen sie ihm.

00:05:24: das war ja neu in der Zeitung wo ich es abgegeben hab.

00:05:26: Das beruhigt mich heute noch.

00:05:29: Und das hätte dein absoluter Traumjob auch gewesen?

00:05:32: Ja

00:05:33: über fünfundzwanzig Jahre.

00:05:35: Es hat lieber Gott gibt mir etwas was mich nicht überfordert wo ich Zeit für die Schaben und wo ich mit den Menschen zu tun habe.

00:05:41: Und dass es halt funktioniert.

00:05:43: Und es ist ja auch wirklich dieser Job gewesen, der dich total erfüllt hat.

00:05:48: Der absolute Traumjob!

00:05:49: Du hattest immer Zeit für uns durch diesen außenlinns Job und das war ja auch für uns ein unglaubliches Vorbild weil ich immer gesagt habe im Eire mein warst du ja immer mein absolutes Vorbildpapa, ne?

00:06:01: Auch wenn wir manchmal auseinanderhängen Das ist halt so bei starken Persönlichkeiten.

00:06:05: Ja War immer so klar Ich möchte irgendwann einen Job der mich so erfüllt wie der Job, den mein Vater hat.

00:06:14: Ich wurde ja auch immer in Außendienst.

00:06:16: Hätte mir auch gut gelegen.

00:06:18: Aber es war immer klar, dass ich mich nicht damit zufriedengebe irgendwann in einem Job zu arbeiten, der mich nicht erfüllt.

00:06:25: und da bist du ein großes Vorbild für uns alle eigentlich gewesen.

00:06:29: und auch diese Art der Erziehung dieses Gottvertrauen was du uns mitgegeben hast das ist sehr maßgeblich dafür verantwortlich für mich auf jeden Fall, dass ich immer so zuversichtlich im Leben bin.

00:06:44: Ich hatte ja nie Angst weil ich ja wusste da ist ja Gott, mir kann gar nichts passieren.

00:06:53: und wenn ich glaube, wenn ich vertrauen habe, Urvertrauen in das was ich zwar nicht sehe aber was irgendwie da ist egal ob jetzt meine Form Und das glauben Sie jetzt gerade ein bisschen anders aussieht als Deiner, ist ja die Basis trotzdem gleich.

00:07:09: Und das hast Du ja irgendwie geschafft bei uns Kindern?

00:07:12: Weißt du wie Du das gemacht hast?

00:07:14: Ja ich denke alleine dieses Gottvertrauen was ich hatte... Ich bin ja auch ein Verfester von Schutzengeln und das gehört zu der Mystik unseres Glaubens dazu dass jeder Mensch einen Schutzengel hat.

00:07:25: Ich habe den alles an vertraut.

00:07:26: doch diese Arbeit die ich dann hatte.. Ich hatte immer viel mit Neukunden zu tun.

00:07:31: wenn ich dann Bevor ich da hinfuhr, habe ich meinen Schutzengel und den Schutzengeln.

00:07:36: Deswegen wurde ich dann hinfuher gebeten die sollen um eine ausgeglichene Situation sorgen.

00:07:41: Geil noch soll den anderen überforteilen.

00:07:43: das soll ja es soll eigentlich der der Geistgott stabil.

00:07:46: Und das hat immer funktioniert bis dass ich es mal vergessen habe.

00:07:50: wenn ich es vergessen hatte und hab vorhin nicht gefragt dann ging das in die Hose.

00:07:54: Das heißt für mich im Glauben auch Ich vertraue.

00:07:56: heute mit meinen fast drei und siebzig Jahren frage ich immer vorhin, bevor wichtige Entscheidungen getroffen werden.

00:08:03: Wie geht das weiter?

00:08:04: Ich frag mein Engel oder frag Gott im Gebet.

00:08:07: wie soll ich mich da verhalten?

00:08:08: Bei vielen Dingen habe ich es nicht gemacht.

00:08:09: Das ist dann noch in die Hose gegangen.

00:08:11: aber im Prinzip wenn man es machten das ist das Schöne.

00:08:13: dabei bist du immer gut aufgehoben.

00:08:15: Du kannst nochmal schlechte Erfahrungen machen.

00:08:16: Nicht alles was funktioniert Ist auch im Nachhinein gut für einen Aber du kommst immer wieder aus dieser Misere raus.

00:08:22: Und dass das eigentlich Vertrauen du kannst nicht tiefer fallen wie die Hand Gottes dich hält.

00:08:28: Das ist total interessant, weil das ist auch etwas was ich ja an dir beobachte.

00:08:33: Du bist sehr respektvoll mit jedem Menschen.

00:08:35: Es hat für mich als Kind oder auch als Erwachsener selten Situationen gegeben außerhalb unserer Beziehung vielleicht mit Menschen, wo du den nicht auf Augenhöhe begegnest.

00:08:47: Deswegen warst du ja auch so erfolgreich im Außendienst.

00:08:50: Nicht weil du als Verkäufer aufgetreten bist oder weil du den Menschen etwas verkaufen wolltest sondern du bist immerhin und hast mit den Menschen gesprochen.

00:08:58: das war immer.

00:08:59: also das muss ich wirklich sagen es hat mir so imponiert ist war und ist immer noch mein großes Vorbild.

00:09:05: da wirst du immer nochmal ein Vorbild dass du dem Menschen auf Augen Höhe begegnen ist.

00:09:09: Es geht nicht um den Abschluss der kommt dann eh Ja, der kommt dann weil die Menschen einem vertrauen.

00:09:15: Weil sie wissen du willst dir nichts verkaufen sondern du bist da hingefahren hast dich mit ihnen unterhalten hast den zugehört ihr die Sorgen angehört und dann ist eine Beziehung entstanden Und du hast ja zu fast allen deinen Kunden langfristig auch nur sehr gute Beziehungen gehabt.

00:09:32: also das wichtigste ist immer was ich immer berücksichtigt habe ist, es gibt so eine Sprache.

00:09:36: Ich weiß nicht woher der kommt.

00:09:38: Der wichtigste Mensch ist immer der mit dem du gerade zu tun hast.

00:09:41: So dass das hat absolute Prioritäten und die Menschen merken – ich merke ja auch wenn ich mich mit jemandem unterhalte hört er zu oder ist er schon mit seinen Gedanken her und anders, das merkt man.

00:09:49: Die Körpersprachige gibt's da sehr.

00:09:51: Man spürt das einfach.

00:09:53: Wenn ich mit einem Menschen rede und der hat keine Zeit

00:09:55: dann

00:09:56: ziehe ich mich lieber zurück oder man hat eine Atmosphäre die man anstrebt auf Augenhöhe ist.

00:10:01: Man hört sich zu, man tauscht sich aus und wie gesagt der wichtigste Mensch, mit dem ich gerade zu tun hatte alles andere hat dann überhaupt keine Präsenz.

00:10:11: So sind wir auch aufgewachsen.

00:10:13: Wir hatten ja großes großes Glück an so einem traumhaften wunderschönen Ort auch zu wachsen.

00:10:17: dafür danke dass wir das als Kinder erleben durften direkt am Bach mit Wald und Wiese für uns die ja die ja sehr reizoffen sind und alles spüren.

00:10:30: Auch durch das ADHS, was du auch schon seitdem du klein bist hast ... Das kannte man damals nicht.

00:10:36: Mein Vater hat lange so ein Berührungsmittel bekommen als Kind weil er sehr viel war und laut und anstrengend würde man das jetzt sagen.

00:10:46: Und was man halt damals nicht wusste, dass das etwas ist, was das ADRS heißt, das Gehirn anders funktioniert Auch diese wunderschöne Gabe haben, viel mehr zu spüren.

00:10:59: Vielmehr zu fühlen und uns auf Menschen ganz anders einlassen zu können.

00:11:03: Hast du ja auch anders erlebt in dem du vielleicht auch so anstrengend warst?

00:11:07: Zuviel was?

00:11:08: Und trotzdem sind wir ja so reizarm aufgewachsen durch... Es gab keine Handys!

00:11:13: Man hat sehr wenig Fernsehe geguckt.

00:11:15: Ja man war draußen in der Natur, man hat sich bewegt.

00:11:17: Man hat diese Energie anders raus lassen können.

00:11:21: Und am neuen Hammer warst du ja auch immer, mein Vater hat eine wahnsinnige Energie gehabt.

00:11:27: Unglaublich viel Energie und die hast du erst mal im Gebet.

00:11:32: Mein Papa steht jede Nacht auf um ein Uhr und betet.

00:11:34: Das ist schon mein ganzes Leben lang so ne?

00:11:36: Eine Stunde für Menschen, die schon verstorben sind, für Seelen...

00:11:41: Nicht für mich selbst sondern für die, die ich liebe.

00:11:44: Genau!

00:11:47: Ist dann aber auch sehr früh wach, geht früh spazieren mit dem Hund Und als Kinder durften wir in einer Atmosphäre aufwachsen, die reizarm war.

00:11:55: Die mit im Schoße von Mutter Natur war.

00:11:59: also ich muss sagen immer wenn es mir schlecht geht wenn ich mich an irgendein Ort flüchten soll auch in der Meditation wo ich mich sicher fühle das ist immer der Neunhammer Es ist immer dort auf der Wiese am Wald.

00:12:12: Das Tollste wirklich, also das Geschenk was unsere Eltern uns machen konnten ist so viele Jahre in der Natur aufzuwachsen.

00:12:20: Es fehlt heute den meisten Kindern.

00:12:22: Wir durften nie Fernsehe gucken Also immer nur in Arschwache mit unseren Eltern.

00:12:26: es gab keine Handys.

00:12:27: wir sind da wirklich ganz anders aufgewachsen als wir jetzt selber leben.

00:12:32: leider wir leben jetzt leider nicht mehr so und das merkt man uns ja schon an.

00:12:37: wir sind getrieben wir haben Stress wird schnell alles zu viel.

00:12:43: Irgendwie sind wir da sehr behütet aufgewachsen, du ja auch oder?

00:12:48: Ja ich sag mal der Neunhammer war natürlich ein besonderer Ort.

00:12:53: Ich hab das mittlerweile aber gelernt dass es ist unsabhängig wie man sich verhält und wie man zur Ruhe kommt.

00:12:59: Ich lebe ja aus dem Glauben.

00:13:00: für mich ist die Heilige Messe wichtig drei, vier Mal in der Woche zu Heilige Messe nicht nur um zu beten sondern auch schon aus die zu empfangen.

00:13:09: Die Heilige Messer, der Höhepunkt der Heiligen Messe ist ja dass diese Gaben von Boden und Weim-Bellerwandung gewandelt werden.

00:13:15: also wir begegnen Jesus Christus selber in der Gestalt vom Boden und Wein nehmen ihn zu uns.

00:13:20: und wenn man dann verstanden hat das Ehren unserer Herz kommt dann wohnt der in unser Herzen.

00:13:26: ich kann mich also in jedem Augenblick meines Tagesgeschehens oder Nachts zurückziehen und kommunizieren.

00:13:33: Ich sage, ich liebe dich!

00:13:34: Ich warme dich!

00:13:36: Hilf mir bitte was soll ich jetzt tun?

00:13:38: Gib mir die Ruhe, die ich nötig

00:13:39: habe.".

00:13:40: Das sind der Raum den ich als Christ leben darf.

00:13:44: Und diese Erfahrung, die hab' ich auch sehr viel spät gemacht, das ist eigentlich das Wichtigste der Glauben dass wir Gott in uns aufnehmen können.

00:13:53: Ja voll schön, dass du einfach für dich diesen Ort gefunden hast auch wo wo du das alles findest, was du brauchst.

00:13:59: Wo du auch deine Kraft rausziehst.

00:14:05: Was würdest du sagen?

00:14:06: Sind so prägende Situationen für dich gewesen als Kind im Allgemeinen jetzt nicht unbedingt etwas in Glauben angeht, sondern etwas, was sich schon als Kind geprägt hat?

00:14:15: Meine Oma zum Beispiel... Also es kommt immer auf die Familie.

00:14:20: Die Familie wiederholt sich immer wieder und das ist überhaupt das Wichtigste!

00:14:24: Wir wohnten zu Hause, wir hatten mehr Generationenhause.

00:14:28: Opa habe ich nicht mal kennengelernt, die hatte auch keine große Rente.

00:14:32: Die lebt im Prinzip im Haus von uns.

00:14:35: Mein Vater hat auch nicht so viel verdient aber das ging alles in eine Klasse ein, die wohnte oben.

00:14:39: Meine Mutter ging noch nicht arbeiten zumindest wie die Kinder dann da waren.

00:14:43: Sie versorgte an den Garten und die Oma passt auf die Kinder auf.

00:14:46: Da schepperte es doch schon einmal, aber das war eine Einheit, da kam überhaupt nichts dran.

00:14:51: Da krachte es auch schon mal, aber diese Geborgenheit fand man nur in der Familie.

00:14:56: Die Familie hatten ja einen ganz anderen Bestand.

00:14:59: Wir selbst sind auch schon begehrt und ich bin fünfzig Jahre verheiratet, diese Kraft können wir weitergeben.

00:15:04: Früher gab es das nicht, dass man dann auseinander ging.

00:15:06: Man hat da durchgestanden noch wenn er nicht immer gut war.

00:15:09: Da gab's genauso viele Probleme wie heute aber die haben daran festgehalten.

00:15:12: also geprägt hat mich ein intaktes Familienleben.

00:15:15: Und was hat sich denn der Oma geprägt?

00:15:17: Was hat sie so besonders?

00:15:18: Ja,

00:15:18: die Oma erzählte auf jeden Fall vom Glauben mit der durftige Rosenkranzbetin.

00:15:22: Die gingen ja regelmäßig zur Kirche.

00:15:25: auch dieses Vertrauen, das die alten Leute hatte – auch wie die gestorben ist!

00:15:29: Das war ja nicht so wie heute dass die dann irgendwann die sterben werden abgeholt und da sind die weg.

00:15:34: früher war das so wenn er noch starb Dann war die Seele noch in dem Körper drin, da wurde sie verabschiedet.

00:15:40: Sie blieben noch ein, zwei Tage liegen und da kamen die Nachbarn sich verabschehend.

00:15:43: Da wurde gebetet der Übergang und diese feste Konstanz des Logens.

00:15:49: Die war prägend und die prägnische heute nur.

00:15:52: Das Leben ist eigentlich heilig.

00:15:54: Und

00:15:54: das Heiligs ist die Familie.

00:15:56: Ja!

00:15:56: Und das muss ich auch sagen... Ich bin super dankbar dass ich in einer so intakten Familie aufwachsen durfte bei uns sicherlich nicht alles nur gut war und leicht.

00:16:09: Trotzdem war das immer so.

00:16:10: die Sicherheit, ja?

00:16:12: Immer mal zu Hause, wenn du nach Hause gekommen bist dann hast du dir Zeit für uns genommen also du hast mit uns im Garten gearbeitet.

00:16:20: Also ich kann mich immer noch an das Geräusch erinnern, wenn das Auto von meinem Vater auf den Hof gefahren kam.

00:16:24: Ich habe das einer bestimmten Stelle gehört dass es Papas Auto ist Und dann haben wir gemeinsam sind wir in den Garten gegangen.

00:16:30: Es war alles gemeinsam.

00:16:32: um halb sieben ging das Fenster auf, dann wurde geschrieben Bianca Beten, dann musste ich reinkommen hab ich gehasst irgendwann, jeden Abend eine fucking scheiß stunde Rosenkranz gebindet.

00:16:42: ja!

00:16:43: Das hat schon genervt.

00:16:44: und halt samstags oder sonntags in die Kirche und halt auch in der Woche.

00:16:48: und trotzdem war mein Leben heilig.

00:16:51: so kann ich das irgendwie...so beschreib' ich das ganz gerne.

00:16:53: es ist jeden abend mit meinem Schutzengel Charlie gesprochen, der ... Mein Vater hat gesungen.

00:16:59: Meine Mutter hat vorgelesen und heute sind die Familie nicht mehr heilig.

00:17:04: Ja?

00:17:05: Der Vater errt die Mutter nicht.

00:17:06: Und das ist ein großer, großer Punkt!

00:17:08: Also mein Vater hat uns immer... meine Mutter ist immer die erste Stelle.

00:17:12: Ja auch heute noch.

00:17:13: Immer noch.

00:17:14: also mein Vater und meine Mutter haben so eine besondere Liebe und mein Vater erbt meine Mutter.

00:17:21: Das ist extrem wichtig, weil die Männer haben heute keinen Respekt mehr vor den Frauen.

00:17:27: Gehen nicht gut mit denen um werden körperlich übergriffig.

00:17:30: Die respektieren die Mutter nicht für das was sie tut.

00:17:33: Die Mutter ist die Schöpfung Die Mutter ist... Und da haben wir aber auch so einen kleinen Konflikt.

00:17:38: Wir beide schon immer gehabt, weil im katholischen Glauben die Frau nicht die Rolle spielt, die sie spielen müsste.

00:17:43: Auf jeden Fall nicht in dem was daraus gemacht wurde.

00:17:46: Da bin ich auch gerne...

00:17:48: Im Prinzip ist es so..die katholie Kirche kennt ja... Man fängt ja von Barbs an.

00:17:53: Vieles an der ist alles manisch nominiert, wobei die größte Heilige in der katholoischen Kirche ist die Mutter Gottes.

00:17:59: Sie ist auch eine Frau!

00:18:01: Die über allen steht, die Präster jeden Bischof.

00:18:05: Das war schon zu Lebzeiten Jesus wie Jesus in den Himmel aufgefahren ist.

00:18:08: Versammelten sich ja die Apostle, die zwölf im Abendmahlzahl wo sie abends mal gefeiert hatten und die Mutter Gottes hat diese Gemeinschaft geleitet.

00:18:18: Sie war immer da!

00:18:19: Sie war rein, sie war tief im Glauben, sie waren die Mutter Gottes und hat aber auch nie darauf Wert gelegt dass sie ... sie hatte nie Wunder gewerkt.

00:18:29: Nee, sie war einfach die Mutter Gottes und hat die Schöpfung.

00:18:34: Die Frau ist die Schöffung!

00:18:35: Mit der Frau jeder Mensch auf dieser Welt ist das Kind einer Frau.

00:18:42: Mich hat das aber, das weißt du ja noch ein großer Konflikt zwischen uns beiden war dann schon relativ schnell.

00:18:47: Dass ich Dinge hinterfragt habe anders hinterfragt habe und nicht verstanden habe dass Männer unzu unterdrücken und da rede ich ja nicht von dir sondern dass das auch im Glauben sehr lange sehr sehr lange diese patriarchale Struktur war.

00:19:01: Frauen sind nicht so viel wert.

00:19:02: Frauen werden unterdrückt Frauen sind Hexen Frauen werden verbrannt obwohl Frauen das Wissen in sich tragen wie man heilt.

00:19:09: Frauen Frauen, denen es gut geht.

00:19:12: Die einen guten Mann hat und das brauchen wir.

00:19:14: Frauen brauchen einen guten Mann der sich schützt.

00:19:18: Und das habe ich ja in diesen Plant Medicine-Zeremonien.

00:19:20: Das weiß meine Eltern natürlich.

00:19:22: Ich habe keine Geheimnisse von meinen Eltern.

00:19:23: Habe ich immer.

00:19:25: Meinem Vater gehört wie er singt.

00:19:27: Mein Opa gespürt wie er diese männliche Energie dieses Erdige oder dieser Schutz ist.

00:19:34: immer wenn ich in eine Plant Medicine Zeremonie gehe fühle ich diesen Raum über mir, der gehalten wird von den Männern der Familien.

00:19:42: Und die Frauen sind die Schöpfung und die Frauen diejenigen, die das Kind halten.

00:19:47: und alles was die Frau fühlt geht in dieses Kind rein, weil das Kind nur die Frau ... Das Kind kommt aus der Mutter.

00:19:54: Wenn es der Mutter gutgeht dann fühlt sich auch gut.

00:19:57: Wenn die Mutter sicher ist kann sie sich sorgen um das Kind.

00:20:02: Der Mann ist so wichtig!

00:20:04: Weil der Mann Die Mutter so liebt, dass er ihr Sicherheit gibt.

00:20:07: Dass er sich kümmert.

00:20:08: Er versorgt und erhält.

00:20:10: Er schützt die Familie vor Gefahr.

00:20:13: Und das ist bei uns schon passiert.

00:20:16: Unbewusst.

00:20:17: Ihr habt es wunderbar gemacht.

00:20:19: Ich glaube, das fehlt in den meisten Familien.

00:20:22: der Respekt, denen sie gegenseitig voneinander haben.

00:20:28: Wir Frauen werden immer stärker ... Das ist auch nicht ... also dieses Wütende, weil wir nicht mehr gehalten werden von Männern die Werte haben.

00:20:37: Die ihre Familie lieben, die sich besaufen und nach Hause kommen, weil sie ihre Familie leben, die den Kindern Werte vermitteln.

00:20:46: Heute müssen die Frauen alles leisten!

00:20:48: Die Frauen müssen arbeiten gehen, weil man sich das ja alles nicht mehr leisten kann.

00:20:52: Die Frauen halten die Familie, bringen den Kindern bei wie man Fahrrad fährt oder Roller fährt.

00:20:58: Und der Mann kann es nicht mehr so gut halten.

00:21:02: Das spreche ich natürlich für alle Männern, aber dieser Werteverlust der in der Gesellschaft stattgefunden hat, der hat dazu geführt dass kein Respekt mehr da ist und das die Familien zerfallen.

00:21:13: Also ich kann mir gar nicht vorstellen, wie das... Ich habe den größten Respekt vor Frauen, die alleine erzielen sind und ich verstehe nicht.

00:21:19: Auch in der katholischen Mythologie und im kathologischen Glauben ist hier das Allerwichtigste.

00:21:24: man sagt ja bis dass der Tod scheidet.

00:21:27: natürlich passieren immer Dinge, die kann man wenn die Wertlichkeit nicht mehr da ist und die Frau wirklich mal akzeptiert.

00:21:32: oder kann auch sein als der Mann nicht akzeptieren wird.

00:21:34: aber als Mann sprach man ja von Batterieschen mit Abraham, Isaac, Jakob und all die dahinter kamen.

00:21:41: Aber sie hatten ja auch eine Wertigkeit.

00:21:45: Man kann den Mann halt nicht mal als Batteriast bezahlen aber hat eine unheimische Verantwortung.

00:21:49: Wie kann ich denn als Mann irgendwann einmal denken so meine Frau gefällt mir nicht mehr?

00:21:53: Dann hole ich mir mal eine andere und trenne mich dann von allen Ziehausen, überlasse die ihrem Schicksal.

00:21:59: Wäre überhaupt nicht möglich!

00:22:00: Ich habe eine wunderbare Frau.

00:22:01: Ich lieb die noch wie am ersten Tag ganz anders heute... ...ich könnte mein Leben ohne sie gar nicht vorstellen.

00:22:07: Ist er unabhängig von der körperlichen Konstellation oder wie wir uns verändern?

00:22:10: Wir können uralt werden.

00:22:12: Wir werden faltig, wir werden keine Ambiente verändern uns.

00:22:16: aber der Respekt ist immer wieder da wenn ich meine Frauen in den Augen schaue.

00:22:19: Da sehe ich immer noch dass die junge Frau mitzelt Ja, wie ich sie kennengelernt habe.

00:22:26: Das fühlt man ja auch.

00:22:27: diese tiefe Liebe sagt Mama ja auch immer.

00:22:29: wenn als ich deinen Vater kennen gelernt habe dann ist das Licht angegangen.

00:22:33: und aber durch den Werteverlust dadurch dass die Familien ihren Kindern nicht mehr beibringen werte zu haben um der Vater nicht mehr Verantwortung zeigt für die Familie Frauen alleine gelassen werden mit ihren Kindern die Väter zahlen keinen Unterhalt Die Väter kümmern sich nicht.

00:22:50: Wie kann man das ertragen?

00:22:53: Mensch.

00:22:54: Und da merkst du ja aber, da hat es in den Familien vorher schon nicht gestimmt.

00:22:58: ein Mann der einen Vater hatte, der Respekt voll der Mutter gegenüber war, der ihm Werte mit gegeben hat Ja?

00:23:05: Der stark war für die Familie, der die Mutter beschützt hat in allen Lebenslagen.

00:23:11: und das heißt nicht dass man sich nicht trennen kann.

00:23:13: ich weiß sagen wir hier bisschen unterschiedlich ist auch okay.

00:23:16: Man kann sich auch im respekt trennen.

00:23:18: man kann auch sagen Wir haben damals eine falsche Entscheidung getroffen.

00:23:21: Wir lieben uns nicht mehr und wir trennen uns in Liebe, in Liebe.

00:23:26: Gido und ich, wir haben es ja auch gut hinbekommen.

00:23:27: Wir haben natürlich auch unsere Probleme.

00:23:28: das hat auch Auswirkungen auf unsere Familien gehabt Und trotzdem haben wir ihr trotzdem Respekt voreinander.

00:23:35: Ja man lässt sich nicht alleine Man ist da füreinander Auch wenn du weißt die Eltern von Gido nicht so gut verstanden haben dass wir uns so trennen.

00:23:43: Da war das Verständnis nicht für da und ist es immer noch.

00:23:46: nicht geht das.

00:23:48: Aber ich glaube, dass in den Familien die Familien krank sind und auch das gewollt ist, dass die Familien so krank sein, weil man kann uns ja so super lenken!

00:23:59: Ja?

00:23:59: Weil wenn die Familien stark sind, wenn die Männer stark sind... Männlich sind in Form von, die haben Integrität.

00:24:06: Könnte man mit unserer Gesellschaft gerade gar nicht so umgehen wie man es tut?

00:24:10: Weil die Männer würden sich nicht besaufen auf dem Fußballspiel.

00:24:13: Die würde nicht zu Hunderttausenden auf den Fußballspielen gehen.

00:24:16: Die würden auf die Straße gehen ohne Gewalt ... Mit Integrität und sagen, so geht ihr nicht mit unseren Familien um.

00:24:23: Ich meine auf so anderen Sätzen sind natürlich der Mann Hartz-Henferang, die Frau hat natürlich die gleiche Frage

00:24:29: Absolut!

00:24:29: So wie

00:24:30: wenn nach Fremd gehen geht das ja bei Frauen auch.

00:24:33: Ich kann es beiden nicht verstehen, wenn man Familie hat und die Kinder sind ja die Leidtragen Wenn irgendwas passiert, die kommen ja gar nicht dahin.

00:24:39: Die können es nicht verstehen... ...wenn der Vater aussieht oder die Mutter aussieht, die lieben ihren Vater und ihre Mutter immer egal wie die Schuldfrage jetzt geklärt wird, oder sie kann man ja überhaupt gar nicht lernen.

00:24:50: Und das ist halt die Verantwortung den Kindern gegenüber da eine Lösung zu finden wenn es schon gar nicht mehr geht wo die Kinder nicht runterzuleiten haben.

00:24:58: Die Kinder verstehen das nicht.

00:24:59: Die Liebe, die ist auch in unseren Familien, in unserem Glauben prägend.

00:25:04: Die muss man aufrechterhalten.

00:25:07: Genau, absolut.

00:25:09: aber man weiß nur noch sehr jung bist und gehst in eine Beziehung, nicht jede.

00:25:13: Die Beziehungen sind so indig wie eure Papa!

00:25:15: Du weißt es selber auch in der Familie gibt es Beziehungs-, in der engen Familie wo das besser gewesen wäre.

00:25:23: Auch für die Kinder hängen sie sich rechtzeitig in Liebe getrennt.

00:25:27: Weißt du dass ja auch bewusst sein ist?

00:25:28: Es ist auch Verantwortung zu sagen hey was wir unseren Kindern gerade vorleben an beziehungen.

00:25:33: Das geht nicht.

00:25:34: Das ist schrecklich und das haben die nicht verdient.

00:25:38: Wir haben das andere Glück gehabt, dass du und Mama ihr seid ja auch durch sehr schwere Zeiten gegangen.

00:25:45: Omnipräsent, ihr habt euch immer gekuschelt.

00:25:49: Ihr habt immer Henschen gehalten.

00:25:51: Auch wenn man gestritten wurde, ihr seid euch immer wieder begegnet in nativen Liebe und das meine ich ja in Respekt war mal die gegenüber auch.

00:25:59: Die Verantwortung geht natürlich von Mann und Frau.

00:26:01: Klar wir hatten ja auch das Glück und das finde ich als eine göttische Fügung.

00:26:05: Wir haben ... Ich habe ja die Zeit der Pubertate überhaupt mitbekommen, da hab' ich am Sandkasten gespielt wo andere schon ihre ersten Sexer Erfahrung.

00:26:15: Ja, da wusste ich noch ja nicht, dass das überhaupt so was gehört.

00:26:18: Mama ist meine erste Liebe.

00:26:21: Unser erster Dank.

00:26:21: in allen Beziehungen hat nie etwas anderes gegeben.

00:26:24: Hat nie!

00:26:26: Wir hatten so zusammen und der Sohn Gottes geschenkt trotz aller Versuchen, die es da gibt, die die Welt halt gebietet.

00:26:31: Die Versuchung ist auch nicht nur, dass es die gibt man muss sich darauf einlassen.

00:26:35: Guckt man sich Filme an geht man irgendeinem wo einem das gefällt?

00:26:38: Natürlich bin ich ja auch ein gefühlsmensch aber Unter Kontrolle haben, dass das nicht ausachtet.

00:26:46: Ja ich glaube es ist tatsächlich auch ein großes Problem.

00:26:48: Ich sehe das ja auch in meinem Freundeskreis bei meinen Freundinnen.

00:26:50: Also ich war ja auch keine... also ich hab mich ja auch nicht so ausgelebt und ich habe ja auch noch nicht viele Erfahrungen.

00:26:56: gemacht, weil ich natürlich auch in diesen Werten von euch aufgezogen worden bin.

00:27:00: Dass das nicht gut ist für mich.

00:27:02: Ich habe mich natürlich auch ein bisschen ausprobiert und es hat aber auch immer sehr schnell bereut bei dieses Gefühl danach was ich dann empfunden hab.

00:27:09: Also nie außerhalb einer Beziehung mich ausprobieren, weil man sich nicht öffnen kann Menschen fremden Männern.

00:27:16: Das hat natürlich etwas mit meiner Erziehung zu tun, aber ich kann nur sagen dass meine Freundinnen oder auch Freunde.

00:27:22: Bei Männern ist es tatsächlich das Gefühl noch ein bisschen anders, die kriegen das irgendwie anders eingetrichtert – das ist irgendwie wichtig!

00:27:29: Meine Freundinnen haben sich danach immer sehr schlecht gefühlt.

00:27:32: Dieses Hi dass man begehrenswert ist und wow und toll in das natürlich auch nicht bei allen.

00:27:39: Also solche Erfahrungen können natürlich auch schön sein ohne Frage.

00:27:42: aber Die haben sich danach benutzt gefühlt, liegen gelassen wie so ein benutztes Taschentuch.

00:27:49: Und dann meldet sich der Mann nicht, fuck jetzt bin ich nicht gut genug und das führt zu so krassen Verletzungen die wenn sie sich nicht angeschaut werden bewusst mir geht es nicht gut weil ich habe mich geöffnet hat mein Körper jemand fremden gegeben.

00:28:02: er hat ihn benutzt hat aber gar keine Wertschätzung für mich.

00:28:05: der wollte nur Befriedigung.

00:28:09: der hat sich nicht mit mir verbunden, weil er Wertschätzung vor mir hat und Respekt vor mir hatten.

00:28:13: Weil ich denke, ich bin eine tolle

00:28:14: Frau.".

00:28:15: Der hat das gemacht, weil ihr mich einfach benutzen wolltet.

00:28:17: Das ist so ein schlimmes Gefühl danach!

00:28:20: Und das kann zu einer Beziehungsunfähigkeit führen, weil du dich erstmal nicht mehr so öffnen kannst... hast immer Angst verletzt zu werden und du möchtest dann von jedem etwas haben.

00:28:32: Das ist mir aufgefallen bei Freunden, die irgendwann gar nicht mehr ... Wir wollten dann von dem das?

00:28:37: Von dem anderen das?

00:28:39: Und das gibt es halt nicht!

00:28:44: Der Tobi ist ja meine einzige Erfahrung, die ich gemacht habe, wo ich einfach mal das ausprobieren wollte.

00:28:52: Ich weiß, dass ich mich danach schon unwohl gefühlt habe Weil mein Körper ist mir so heilig, meine Intimität ist mir also so heillig.

00:29:01: Dass ich mich noch nie getraut habe mit jemandem zu verbinden vorher und das heißt nicht dass ich jetzt auch meinen Kindern sage sie sollen auf keinen Fall vor der ESX haben.

00:29:12: So erziehe ich die Mädchen ja gar nicht aber ich erzieh sie schon mit Werten.

00:29:19: Ich weiß, dass wird irgendwann passieren.

00:29:20: Aber sei gesorgsam und mit deinem Körper.

00:29:23: Was macht das auch mit Kindern jetzt?

00:29:25: Gerade so, ich spreche mal von jungen Mädchen die gerade in der Proporität sind wo es ja zu Hause immer Probleme gibt, die wollen sich ja absetzen.

00:29:34: Das gibt Konflikte zuhause und dann lernen die einen jungen Mann kennen vielleicht ihr erst zu lieb oder die Zweite.

00:29:39: Man spricht man von der ersten Liebe.

00:29:41: Man erlebt das ja, da wirst du dich auf diesen jungen Dorn konzentriert.

00:29:46: Man bekommt die Anerkennung, die man zu Hause nicht bekommt.

00:29:48: Man kann reden, man gibt es doch sinnlich hin.

00:29:52: Man tauscht sich aus, man hat sexuellen Verkehr und dann sagt der Mann oder die ... wie spreche ich jetzt mal von dem jungen Mann?

00:29:59: Der hat seine Befehlung gehabt und er lässt das Mädchen fallen.

00:30:02: Und was macht das mit so einem Kind?

00:30:04: Was sich das erste Mal einem anderen geöffnet hat, hat gesagt so mein Elternhaus, da habe ich meine Konflikte aber bei ihm fühle ich mich gebrochen.

00:30:12: Mit dem kann ich kuscheln, mit denen kann ich über alles reden und dann ist das dann passiert.

00:30:17: Ja,

00:30:19: das ist beschissen.

00:30:20: Das ist schon spannend weil wir reden immer nur von den Mädchen wie die Mädchen sich damit fühlen aber die Jungs blendet man total aus.

00:30:26: für dieses Jahr eigentlich ich weiß es.

00:30:28: ein anderes Gefühl Papa weil du kannst ja viel besser beschreiben weil warum fühlen sich Mädchen eher benutzt und Jungs finden das toll?

00:30:36: Ist das wirklich so?

00:30:37: Ich habe ja diese Erfahrung nicht gemacht.

00:30:40: Die Jungs sind da heute auch die Gesellschaft die fordert dass sie auch irgendwie

00:30:45: Nein, das ist einfach nur draufprojiziert worden.

00:30:48: Dass es für Männer toll ist und geil, ich habe eine geknallt.

00:30:54: Ich glaube, dass sie sich im Inneren wahrscheinlich auch nicht viel besser fühlen oder die einfach dieses Gefühl bekommen haben.

00:31:00: Und das ist so tief drinnen, dass Sie wirklich denken, sie sind geil wenn sie viele Frauen geknalls haben weil das ist ja faktisch... einfach nicht so.

00:31:08: Ich glaube das Problem ist, dass Frauen jemanden reinlassen weil es ist einfach unterschiedlich.

00:31:13: als Frau lässt du jemanden reihen ja auch wirklich und als Mann gibst du etwas raus und ich finde Mädchen sollten sich nicht schlecht fühlen wenn sie eine Erfahrung gemacht haben.

00:31:24: die sollte nur bewusst geschehen.

00:31:25: ich entscheide mich ganz bewusst dafür ich habe die Person kennengelernt oder ich entscheidet mich auch bewusst für einen.

00:31:33: was auch immer Wunder sind, dann ist die Energie eine völlig andere.

00:31:37: Schau mal, Papa!

00:31:38: Du sagst ja auch gerade so... Die Konflikte zu Hause sind da.

00:31:41: Wir hatten die Konflichte auch.

00:31:43: Ja

00:31:43: klar.

00:31:44: Ich habe weniger Konflikte mit meinen Kindern auf jeden Fall mit Lili.

00:31:48: bei Lili wird sich das zeigen weil wir in einer anderen Beziehung führen.

00:31:51: unsere Beziehungen war ja schon sehr Dadurch, dass der Glaube so straff ist.

00:31:56: Der so viele Regeln hat und die meiner Meinung nach nicht so viel Sinn ergeben haben... Ich glaube ich war sieben oder sowas habe ich dich gefragt warum man nicht sagt im Namen der Mutter, der Tochter und der Heiligen Geistin?

00:32:06: Weil für mich hat das keinen Sinn gemacht, dass wir Frauen nicht soviel wert sind.

00:32:10: Und der Glauben hat mir das aber vermittelt!

00:32:12: Ich hab immer nur Schuld gefühlt dem Glaube.

00:32:15: Immer nur Regeln du darfst nicht das, du darf's nicht da.

00:32:18: Und ich habe mich dann irgendwann sehr eingeengt gefühlte in diesen Regeln.

00:32:23: Ich wollte mich ja auch, ich wollte Erfahrung machen ohne dass das schlimm ist und jetzt unabhängig der sexuellen Erfahrungen.

00:32:30: Sondern hab' mich da auch so ein bisschen dann... Wie hast du das empfunden diese Zeit?

00:32:34: Die war ja schon sehr intensiv, ne?

00:32:35: Ich denke schon.

00:32:37: Regel sind ja Stand einer jeden Gesellschaft, einer jeden Institution.

00:32:44: Und klar wenn ich das für mich verinnerle, ich glaube an irgendetwas Dann möchte ich natürlich auch diese Regeln Beachten.

00:32:52: Ein großes Beispiel ist immer, wenn wir uns im Straßenverkehr Auto fahren, Muppet oder keine Anwalt da muss ich regeln bei achten ne?

00:32:59: Bei seventy, seventy, fifty, fifty... Man sieht das ja heute so wie es im Glauben drunter und drüber geht hier zum Straßenverkehrt auch drunter über.

00:33:05: die Leute fahren da rote bei der Ampel Die Rasen durch die Gegend haben überhaupt keine Verantwortung mehr und da hat das kollabiert das Jahr.

00:33:13: Andererseits ist es so, weil du gerade das Spaß mit Gottvater bist.

00:33:16: Wir haben eben einen väterlichen Gott, der aber auch mütterliche Züge hat.

00:33:20: Wenn es jetzt eine Frau gewesen wäre, dann wäre es eine Frau geworden.

00:33:22: Aber Gott ist eben Vater und wir haben die Mutter Gottes.

00:33:25: Ich kann ja jetzt nicht immer alles in Frage stellen... Du

00:33:27: streiten uns jetzt nicht?

00:33:28: Nein, nein!

00:33:29: Das ist eben so lang bis zur Achse.

00:33:33: Wir sind mit der Mutter Gottes, die so mutterlich und so liebevoll ist Stammt ja auch, von Gott hat alles erschaffen.

00:33:41: Und wenn wir das verstehen, dass Gott nur die Liebe ist und wir diese Liebe weitergehen können und unseren Vorteil daraus ziehen ...

00:33:48: Aber jetzt haben wir trotzdem nicht darüber gesprochen, dass wir dann in meiner Pubertät seid ihr ordentlich an eure Grenzen gestoßen.

00:33:55: Das kam ja auch irgendwo her.

00:33:56: Ja.

00:33:56: Es ist ja nicht gekommen weil ich bin immer ein gutes Kind gewesen.

00:34:00: Na klar!

00:34:00: Ich war schon als kleines Kind sehr sensibel gewesen, sehr offen sehr feinfühlig, auch das weißt du ja.

00:34:10: Aber irgendwann kam bei mir der Punkt wo ich total rebelliert habe gegen diese strengen Auto.

00:34:17: Du bist ja ein sehr strenger Vater.

00:34:19: Ja muss man wirklich sagen also Mama war ja so die sanfte und du warst ja einfach auch teilweise unglaublich streng viel zu streng für eine sensible Person wie mich.

00:34:30: So ist das nun mal, ne?

00:34:31: Wir machen als Eltern auch nicht alles richtig – ich ja auch nicht mit meinen Kindern!

00:34:35: Und was denkst du?

00:34:37: Wo war der Punkt wo du gemerkt hast, boah, mit Bianca stimmt was nicht?

00:34:40: Hast du da irgendwie etwas Wusst irgendwie abgespeichert?

00:34:44: Man hat es in den Vorstellungen von der Erziehung gerade schon die Liebe.

00:34:51: ist ja Ursprung aller Ernst.

00:34:53: Und dann versucht man natürlich auch diese Voraussetzungen, die man gerne weitergeben hat.

00:34:57: Man hatte nicht nur Konflikte gehabt.

00:35:00: Nein nein!

00:35:00: Man hat schon den Arm genommen und keine Ahnung gehabt.

00:35:03: aber es sind eben Dinge... Ich bin

00:35:05: schon immer so ausgebrochen, richtig doll.

00:35:08: Da kommen natürlich viele Dinge.

00:35:10: Erst mal diese starre Glauben und ich bin ein Mensch mit Erfahrung sammeln.

00:35:16: Ich durfte nicht so viel raus mit meinen Freunden.

00:35:19: Ich hatte krasse Regelungen.

00:35:21: Ich weiß, als ich mir mein erstes Stringtanger gekauft habe bei Volvo, dann hab' ich mich getraut in die Wäsche zu schweißen.

00:35:25: Ich angst hatte vor deiner Reaktion weil du bist ein sehr impulsiver Mensch auch durch ... bin ich ja auch durch das ADHS.

00:35:32: Und wenn du wütend warst, dann war es für mich schon ganz schwer zu ertragen und irgendwann habe ich einfach nur... Ich hab euch beklaut!

00:35:41: Ich hab unglaublich viel gekifft!

00:35:42: Ja?

00:35:43: Ich hab so alles dagegen, alles anders gemacht als ihr das so wolltet.

00:35:49: Das war schon krass.

00:35:50: Aber bei meinen Eltern ja genau dasselbe.

00:35:54: Meine Eltern waren wahrscheinlich nicht so gerade, die tiefgabigen Menschen, obwohl wir geprägt worden sind von Vater und Mutter.

00:36:01: Die gingen regelmäßig mit uns in den Kirchen.

00:36:05: Vielleicht nicht so viele Gebete, wie man das mit euch gemacht hat.

00:36:07: Aber es wurde immer beim ersten Gebetet.

00:36:09: Es wuchte abends morgens und mittags, wenn wir dann zu Hause waren ... Wir hatten schon eine Gemeinschaft, obwohl da ist mir doch ein Herr auf dem Kekse heran.

00:36:18: Man will was anderes machen, man will später nachhause kommen.

00:36:23: Man bringt sich mal die Zeitung mit, wo keine Ahnung war.

00:36:26: Ja aber ihr seid ja auch noch mal in einer anderen Zeit groß geworden.

00:36:29: also ich habe jetzt eher eine Beziehung zu meinen Kindern extrem dominante Erziehungsding.

00:36:36: Und ihr seid ja noch mal, also diese Entwicklung die wir machen dürfen, die dürfen wir als Eltern gerade nur machen weil wir im absoluten Luxus groß werden.

00:36:44: und das ist auch etwas was ich... Was wir Deutschen vergessen haben.

00:36:47: egal wie es uns gerade geht ob wir viel Geld haben oder wenig Wir leben im absolutem Wohlstand.

00:36:53: Wir sind die zehn Prozent der Welt Bevölkerung Die so ein Luxus hat.

00:36:57: Wir beschweren und wir sind so satt!

00:37:00: Wir haben so verlernt Arm zu sein, weil das haben deine Eltern ja noch gekannt.

00:37:07: Ja natürlich!

00:37:08: Die hatte nie überflussene... Genau und das muss ich wirklich sagen wir beschweren uns die ganze Zeit über die Politik.

00:37:14: alles ist schlecht und durch das Reisen habe ich erst erfahren dass es so Absolut absurd ist, dass wir uns in Deutschland so massiv beschweren.

00:37:26: Wir haben eine Wohlstandsverwahrlosung.

00:37:29: Das ist schon fast peinlich!

00:37:31: Und auch kein Respekt mehr für andere?

00:37:33: Nein weil ganz ehrlich wenn ich in Ägypten habe, habe ich mir Nagel rausgerissen wie der Arzt aussah.

00:37:38: Das war brutal.

00:37:39: das wäre hier... in keinster Weise möglich, wie die Menschen dort leben.

00:37:43: Aber in Einfachheit und sie kennen es nicht anders.

00:37:47: Deswegen ist das für die okay.

00:37:50: Und was ich sagen möchte ... Die Entwicklung, die ich jetzt als Mutter habe, dass auf den Bedürfnissen meiner Kinder anders eingehen kann, dass ich mir meine Themen angucke, die kann ich mir nur anschauen, weil wir im Wohlstand leben.

00:38:03: Deine Eltern waren ja traumatisiert in irgendeiner Form.

00:38:07: Die Eltern von Mama auch noch viel stärker.

00:38:11: Ihr hattet diese Menschen haben euch ja trotzdem in Liebe groß gezogen, aber haben viel von ihren Traumarters auf euch projiziert.

00:38:18: Und ihr hattest dadurch gar keine Gelegenheit das aufzuarbeiten.

00:38:23: Also ihr hättet damals noch nicht viel.

00:38:27: Da war alles Mangelware.

00:38:29: Das ist dann erst später... In eurem Erwachsenenalter da gab es wieder Fülle!

00:38:35: Das muss man schon so sagen.

00:38:36: und wir sind jetzt so, wir gucken uns unsere Themen an.

00:38:39: Wir gehen zum Psychologen, wir gehen zum Coaching weil unsere Oma es nicht konnte.

00:38:44: Weil unsere Omer Kaudler auf jeden Fall eine schwer traumatisierte Frau gewesen ist die im Krieg schlimme Dinge erlebt hat und in diesem Trauma meine Mama großgezogen hat.

00:38:58: Jetzt ihr bestes versucht und ich habe eine tolle Mama und jetzt ja trotzdem etwas von meiner Oma mitbekommen, was überhaupt nicht gut war.

00:39:05: Und wir sind jetzt so.

00:39:05: diese Gesellschaften, die wir räumen jetzt auf, wir sind die Eltern – du weißt ja auch für eine unangenehme Sprache zwischendurch!

00:39:11: Die sind nicht angenehm... Die sind aber trotzdem in

00:39:14: purer Liebe.

00:39:15: Wenn es ein Liebigeschied ist, dass wir alle so und auch nur... Wir haben ja auch unsere Eltern, meine Eltern haben sich auch geliebt vielleicht auf eine andere Art Aber hatten ja Harmonie zu Hause, sie haben sich respektiert waren auch streng in unserer Zigung.

00:39:28: Das habe auch mir manchmal einen eingefangen von meinem Vater.

00:39:32: Da ging's mal richtig los, aber ich kann heute nie sagen Nur weil der mich palmen hat er nicht getrügelt, aber wenn die Sie schon durchgingen Und meine Mutter war ein ganzes Tag mit uns allein und sagte immer, wenn ihr nach Hause kommt, dann kannst du mal gucken.

00:39:45: Dann küsste sie alles erzählt!

00:39:46: Da kam der von seiner Schicht nach Hause.

00:39:49: Der wollte ja nicht anstecken zur Arbeit und dann kriegst du dir die Ohren voll gelabert, guck mal da unten ... Da wurde ich gerufen und dann gab's schon mal eine drüber.

00:39:59: aber ich kann heute nie sagen, dass ich meinen Vater unendlich ausbielen darf.

00:40:03: Ich hab keine negativen ...

00:40:05: Absolut!

00:40:06: Und trotzdem hat das Auswirkungen auf dich gemacht?

00:40:08: Trotzdem

00:40:09: ist es ein Kind was geschlagen wird, egal wenn der Papa ihn liebt oder nicht.

00:40:13: Schlimm, also es hat der Wege.

00:40:15: Aber er hat

00:40:15: mir auch immer die Grenzen aufgezeigt?

00:40:17: Ja natürlich das hätte man natürlich auch anders machen können.

00:40:20: Es ist der Zeit geschuldet ohne Frage und trotzdem hat das... Du hattest Angst.

00:40:27: Das war eine Art des Machtmissbrauchs, das hat dir weh getan.

00:40:31: Wir wissen, dass Operntoller Mensch gewesen ist ohne Frage.

00:40:33: aber man darf es trotzdem auch sagen.

00:40:35: ich darf auch zu dir sagen Papa ich liebe dich

00:40:37: und trotzdem

00:40:38: war das in meiner Kindheit das hast du falsch gemacht.

00:40:41: da habe ich mich nicht sicher bei dir gefühlt.

00:40:42: was war hier immer der abwächs?

00:40:44: man hat man hat sie den Grenzen aufgezeigt bekommen aber man hat doch wieder Liebe bekommen.

00:40:47: das war ja ne Stunde später wieder vorbei.

00:40:49: Ja das macht auch Liebe so ein bisschen Toxisch beziehungsweise das macht Liebe auch gefährlich.

00:40:56: Wir hatten das Thema letztes Mal, als ich aus Kupangangen gekommen bin, du bist ja sehr auf die Wüten geworden und dann aber total liebevoll!

00:41:03: Da hat mir Liebe... heißt für mich auch, ich bin nicht sicher teilweise.

00:41:07: Weil mein Papa liebt zwar über alles aber wenn er sauber ist und was falsch mache dann wird ja so sauer dass ich mich nicht

00:41:13: merkt,

00:41:15: dass ich da nicht mehr das Gefühl habe geliebt zu werden.

00:41:17: Das bleibt als Kind dann hängen genauso wie du deine Verhaltensmuster daraus gebildet hast.

00:41:22: Dass dein Papa dich geschlagen hat.

00:41:24: deswegen hast Du auch gedacht in vielen Situationen spinne ich gar nicht gut genug.

00:41:27: Das hab' ich ja verdient Und Grenzen kann man ja.

00:41:31: Wir leben jetzt ja in einer guten Situation, sodass wir uns regulieren können ohne unsere Kinder zu schlagen.

00:41:37: Wir sind nicht im Krieg groß geworden.

00:41:38: Dein Vater hat den Krieg gearbeitet.

00:41:40: Der Vater hat gedient und gesehen wie seine Freunde umgebracht wurden und getötet worden.

00:41:46: Dass dein Vater nicht total reguliert reagieren konnte ist selbstverständlich!

00:41:51: Und da wollte ich noch eine Sache zu fragen... Opa?

00:41:55: Hat der schlimme Ding im Krieger

00:41:56: lebt?!

00:41:57: Aber er war ja ein... Also, wenn ich an meinen Opa denke und ich kann mich immer noch einen Tag ändern als mein Opa gestorben ist.

00:42:02: Es war der siebzehnte März.

00:42:04: Das werde ich nie vergessen weil ich habe ihn sehr geliebt.

00:42:05: Er ist ein unglaublich toller Mann!

00:42:08: Und du hast ja sehr viel von deinem Vater.

00:42:12: Dieses Gefühl.

00:42:13: Der hat das verarbeitet.

00:42:15: Mein Opa war ein Künstler in Gesang- und Kunst

00:42:20: Zeichnen.

00:42:21: Seine Stimme war auch eine außergewöhnliche Stimme, Papa Wie war das bei euch so zu Hause mit dem Gesang?

00:42:27: Was hat das für eine Rolle gespielt?

00:42:29: Sehr groß, wir sind ja alle geprägt durch den Gesang.

00:42:31: Mein Vater war Kohleiter und hatte einige Chöre bei uns zuhause.

00:42:34: Wir gingen Sonntags nach mit einem Spazierenden in der Walderrunde immer Wanderlieder gesungen.

00:42:39: Ich bin schon früh mit zu den Chören gegangen.

00:42:42: also Kunst Und singen egal welche Art Kunst Das ist verarbeitet auch viel.

00:42:47: man kann sich Gedanken machen Man singt Lieder.

00:42:51: Für mich ist es immer wichtig, dass man schepper selber auch schon mal so einen kleinen Kurs gehabt.

00:42:57: Dass man das besingt was der Text hergibt.

00:43:00: Irgendwelche Komponisten haben sich ja Gedanken gemacht über die jetzt Handel war mit seinem Isias.

00:43:05: Der hat das alles verarbeitet und muss das besingen was da an Text vorhanden ist.

00:43:10: Und das kann man dann verarbeiten wie mein Vater gemalt hat.

00:43:12: Er hat das mit dem Penis übertragen.

00:43:14: Der konnte ja wundervoll... Da hat er den ganzen Gefühlswelt darin verarbeitete.

00:43:19: Das ist was uns heute fehlt.

00:43:20: Wir hängen vor unseren Handys, wir gucken Fernsehen.

00:43:24: Da fehlt manchmal diese Linie sich das auch was man im Kopf hat in den Herzen weiterzugeben.

00:43:30: oder

00:43:31: Ausdruck von Gefühl?

00:43:34: Ja

00:43:35: genau!

00:43:35: Viele haben verlernt erst mal auch zu sagen, hey ich liebe dich.

00:43:39: Wow du siehst toll aus!

00:43:40: Du bist ein teiler Mensch.

00:43:42: Dann künstlerisch zu werden und aus vollem Herzen zu singen, zu musizieren...

00:43:47: Ich habe schon einmal Menschen kennengelernt, die gut mit uns befreundet waren.

00:43:51: Und wenn ich dann, da können noch Frauen bei gewesen sein, wenn ich zu denen gesagt habe, da musste ich schon aufhören.

00:43:56: Wenn ich sage, ich liebe Dich, hat das keine sinnlichen Ansprüche, dann hat es einfach den Ausdruck, ich mag Dich.

00:44:04: Liebe, die ich dann hatte, das ist ja schon eine Laterne oben an.

00:44:08: Der kommt mir nicht mehr zu nahe.

00:44:10: Du kannst halt über ... Liebe hat einen ganz anderen Stellenwert.

00:44:13: Das hat mich mit Sinnigkeit zu tun.

00:44:15: Er

00:44:16: ist der totaler Quatschner!

00:44:18: Liebe ist ein Gefühl und das erste Mal als du den Trubik kennen gelernt hast, was ihm sofort gesagt hat, dass du ihn liebst.

00:44:26: Und es war das erste mal, dass er das von einem Mann gehört hat von einer väterlichen Figur.

00:44:30: Der Tobi kannte das ja auch nicht, der ist ein gefühlvoller Mensch aber er hat nie Ausdruck gefunden für sein Gefühl im Kinderheim oder mit den Eltern und hier ist es teilweise zu viel weil wir alle so gefühlvoll sind.

00:44:43: bei uns also man muss sagen unsere Familie knallt es manchmal halleluja Oh, oh.

00:44:50: Oh Gott!

00:44:51: Ja da knallt es leck mich am Arsch weil wir alles versuchen auszudrücken.

00:44:57: oder also mein Vater hat früher so ein Talent dafür gehört den mir immer Briefe geschrieben Mein Onkel, übrigens Onkel Leo.

00:45:02: Ein Außentyp, ne?

00:45:04: Er hat...

00:45:04: Schlimmer!

00:45:05: Mein Onke Leo ist so eine Granate.

00:45:07: Der kann Menschen beschimpfen in Gedichtformen.

00:45:10: Ja, der schreibt lyrische Gedichte.

00:45:14: Aber das ist schon brutal.

00:45:15: Die hängen da den Flur, die hängt dann früher im Haus vor und die Hänge kommt und da hängt ein Gedicht.

00:45:20: Da hat er die Tür ausgezogen ja.

00:45:23: Bei uns knallt es aber das Gefühl muss ich hier entladen wenn ich das alles runter schlucke.

00:45:28: Ist doch okay.

00:45:28: Es wird nur sauer Und das ist manchmal unangenehm.

00:45:31: Das ist ja auch da nicht immer richtig, was wir dann sagen.

00:45:34: Ja?

00:45:35: Aber wir geben uns den Raum und dann knallt es auch schon mal.

00:45:37: Dann ist wieder der eine sauer auf dem anderen.

00:45:39: Da muss mein Bruder meistens in der Mitte sitzen.

00:45:41: Also eigentlich oft streitet man Vater und ich... Du hast immer recht!

00:45:52: Du kommst immer an und dann kommst du mit deiner Ansichten.

00:45:55: Und dann denkst du, dann guckst du mich an überheblich eine Art ... Du bist der, der die Wahrheit spricht!

00:46:01: Dann komme ich als Frau und biete dir die Stürme.

00:46:06: Das ist nicht immer leicht, das war schon immer so.

00:46:09: Ja genau, ich hab genauso große Eier wie du Vater.

00:46:12: Da ist ein Problem teilweise.

00:46:13: Dann sag ich dem was.

00:46:15: Irgendwann hat er mal eine Sache richtig erzählt.

00:46:17: Ich habe ja Ladenlokal gehabt.

00:46:21: Solches.

00:46:22: Und dann hatte ich einen Tannenbaumstil, und der Tannenbaum waren ganz viele Penis innen unter anderem.

00:46:30: Und dann kommen da so Leute und gucken dann die Scheibe, ja nicht.

00:46:33: Ja Penis!

00:46:34: Ich höre mal das ist mein Laden, ich mach hier was ich will.

00:46:36: Also müssen wir nicht einkaufen kommen.

00:46:38: Das hat bei meinem Vater dann geratter, ratter, Ratter... Dann, Janke übrigens kriegt einen Anruf, wenn du noch mal möchtest dass ich in den Laden komme, dann ist dieser Tannenbaum mit dem Penisen weg.

00:46:47: Ist doch herrmalvater.

00:46:48: Das ist ein christliches Symbol.

00:46:52: Das möchte ich nicht, ist doch hermer vater.

00:46:54: Glaubst du Jesus hatte kein Penis?

00:46:56: Ja, dann ist der Tannenbaum ein heidnisches Symbol.

00:47:00: Der Tannenbaum ist gar kein christliches Symbol!

00:47:02: Die Heiden haben das früher über ... Du hälst dich schaubt jetzt

00:47:10: so halb, ja?

00:47:11: So gestrissen.

00:47:15: mein Vater war Wochenlang wütend auf mich.

00:47:17: Ich konnte mir wochenlang nicht mehr die Augen gucken Weil für ihn ist das dann schwer, wenn er sich nicht durchsetzen kann und ich habe andere Ansichten.

00:47:24: Wenn ja vorsehen, dass man zu unseren Werten stehen könnte, dann darf man das sagen.

00:47:27: Ich hab die Pimmel trotzdem verkauft im Laden?

00:47:29: Ja,

00:47:30: aber die hängt man in einem Tannenbaum.

00:47:31: Natürlich Vater!

00:47:32: Da war sogar ein Anhänger dran für einen Tannenbaum.

00:47:34: Da hat man noch nicht alles bekommen, da hängt mein Tannenbau an.

00:47:37: Warum ist denn... Also das auch in unserer Familie so ein Problem den Körper zu zeigen?

00:47:40: also unsere Familie ist schon sehr scham behaftet.

00:47:43: wir waren nie nackt so voneinander.

00:47:44: Ich meine muss jetzt ja auch nicht sein.

00:47:46: Also es ist ja nicht schlimm.

00:47:47: Ich schlafe

00:47:47: nun nachts nach oben, wenn mich keiner sieht.

00:47:50: Wir kommen langsam zum Ende.

00:47:52: Es wird langsam.

00:47:54: Ich glaube diese Therapiestritte werden wir mal anders noch mal fortführen.

00:47:57: Das war sehr schön dass du da warst Vater!

00:48:00: Mir auch gefreut.

00:48:00: nur mit dem Danmarm müssen wir nochmal reden.

00:48:02: Du

00:48:03: weißt ich

00:48:03: schenke dir Weihnachten

00:48:05: Pimmel.

00:48:09: Also ich muss sagen, ich war immer sehr pikiert mit meinem Körper.

00:48:12: Immer sehr viel Scham gehabt meinen Körper zu zeigen.

00:48:14: Danke dafür nochmal.

00:48:15: Vater.

00:48:15: an der Stelle ist ja auch okay.

00:48:17: Möchtest du noch einen?

00:48:19: was würdest du gerne so einem jungen Vater So bisher auch als mein Vater hier.

00:48:25: Was würdest du einem jungen Vater gerne mitgeben, einen Mann der so am Anfang seiner Familiengründung steht?

00:48:32: Dass er es ernst meint mit seiner Beziehung, dass das nicht nur ein Abenteuer ist sondern wie das auch früher war.

00:48:38: Früher hat man gesagt, man soll sich auch gut kennenlernen.

00:48:41: lieber... guck dich mal nach was anderes, bevor du jetzt anfängst Familie zu gründen Haus zu bauen deine berufliche Pläne zu machen Kinder zu zeigen und das ist wichtig nicht den eigenen Egoismus im Vordergrund stehen sondern sondern das Interesse und die Bedürfnisse der Frau und der Kinder.

00:49:00: Das zukünftige gestaltete das zukünftig gestalten des Lebens miteinander in dem vordergrund zu stellen um keine Einmannschaften zu fahren

00:49:09: Danke.

00:49:09: Sollen wir noch einen Vater unsern bieten?

00:49:11: Oder ein... Grüße zu Maria, da kommen wir lasse

00:49:15: geben!

00:49:17: Ja das war für mich eine sehr schöne Podcast.

00:49:20: ich hoffe euch hat es auch gefallen.

00:49:22: Wir freuen uns immer über Feedback und auch hier nochmal dass die Dinge die wir sagen Das ist nicht die einzige Wahrheit.

00:49:28: Die kommt aus uns heraus, die kommt aus Erfahrung, die wir gemacht haben.

00:49:32: Papa jetzt halt die Schnauze du bist jetzt vorbei Dein Mikrofon schallt dich jetzt direkt aus ja?

00:49:36: Ruhig

00:49:36: Das ist mein

00:49:37: Pott, das macht einfach einen eigenen Pott.

00:49:43: Auf jeden Fall sprechen wir nicht die einzige Wahrheit, wir machen Fehler... Papa jetzt halt die Schnauze!

00:49:51: Wir können auch mal hier gesagt haben was nicht korrekt ist.

00:49:56: aber hey so lasst uns ein bisschen den Austausch gehen.

00:49:59: wir dürfen voneinander lernen.

00:50:00: jetzt lacht er die ganze Zeit folgt mir gerne hier schreibt uns gerne gebt uns gerne Feedback.

00:50:09: Meine Eltern haben auch ein Instagram-Account, der ist grandfertis.

00:50:12: Ja.

00:50:12: Folgen nur drei, aber die sind zufrieden.

00:50:15: Ich freu' den gerne auf!

00:50:17: Und ja, bald hören wir ganz bestimmt auch meine Mama hier.

00:50:19: Wir hören uns sehr, sehr gerne beim nächsten Podcast.

00:50:21: Danke, dass ihr eingeschaut habt.

00:50:23: Tschüss!

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